Deutsches Forum für Integrität im Sport von GVC mit Borussia Dortmund

Clarissa ElsnerNews

11.09.2019

Mit dem 1. Deutschen Forum „Integrität im Sport“ setzt der multinationale Wett- und Gaminganbieter GVC das Thema Sportintegrität im Signal Iduna Park des Borussia Dortmund auf die Tagesordnung. An der Veranstaltung nahmen neben dem Leiter für regulatorische Fragen bei GVC, Martin Lycka, unter anderem der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Carsten Cramer, der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Alexander Wehrle sowie Denni Strich von der Geschäftsführung des DFB, teil.

Als Experten waren Severin Moritzer, Vorstandsvorsitzender der Sportintegritätsplattform Play Fair Code, Prof. Dr. Martin Nolte, Leiter des Instituts für Sportrecht an der Sporthochschule Köln, und Prof. Dr. Luca Rebeggiani von der FOM Bonn und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik dabei. Moderiert wurde die Veranstaltung von der bekannten Sportjournalistin und Fernsehmoderatorin Okka Gundel.

Das Forum diskutierte die Frage, wie ein attraktives Sport- und Sportwettenangebot gewährleistet und gleichzeitig Integrität und Fairness in einem zunehmend digitalisierten Sportumfeld gesichert werden kann. Die GVC-Sportwettenmarke bwin ist mit mehreren Bundesligavereinen sowie dem Deutschen Fußball-Bund eine Partnerschaft eingegangen, um dieses Ziel zu erreichen. bwin versteht sich in diesem Bereich als wichtiger Partner des deutschen Fußballs.

Wetten als fester Bestandteil der Fußballkultur

Es herrschte breiter Konsens, dass Integrität entscheidend ist, um die Attraktivität des Sports langfristig zu sichern. Gleichzeitig waren die TeilnehmerInnen sich einig, dass Wetten ein fester Bestandteil der Fußballkultur sind. Sie gehörten zum Fußball „wie Stadionwurst und Stadionbier zur Halbzeitpause“, so Okka Gundel.

Fairer Sport durch Ausbildung, Schulung und eine kluge Regulierung

Die Beiträge von GVC, Play Fair Code und den teilnehmenden Fußballclubs zeigten, dass eine Vielzahl von Sportintegritätsmaßnahmen und Fail-Safes bereits sowohl vom Fußball als auch von der Glücksspielindustrie umgesetzt werden. Insbesondere in höheren Ligen funktionierten selbst auferlegte Kontrollmechanismen der Sportverbände und Fußballvereine sehr gut, so auch das Urteil der Experten, die jedoch zusätzliche Anstrengungen forderten. Insbesondere seien dieses hohe Maß an Kontrolle und die breite Palette an Ausbildungsmaßnahmen auch in den unteren Ligen stärker umzusetzen.

Gesetzliche Verbote und besonders restriktive regulatorische Vorschriften seien dagegen kein wirksames Mittel zur Sicherung der Integrität im Sport, so die einhellige Meinung der TeilnehmerInnen. Im Gegenteil wurde als eines der zentralen Ziele einer Glücksspielregulierung identifiziert, Sportwetten als integralen Bestandteil der Sportkultur anzuerkennen und der wachsenden Nachfrage nach einem attraktiven Online-Glücksspielangebot Rechnung zu tragen.