Prävention und Responsible Gaming


Spielen ist für Millionen von Menschen weltweit eine populäre Form der Unterhaltung. Bei einer Minderheit kann Spielen jedoch zu Problemen führen. Wir sehen uns verpflichtet, Risiken so früh wie möglich zu erkennen und entsprechende Probleme möglichst zu verhindern, bevor sie auftreten. Mit unseren Maßnahmen für Responsible Gaming (verantwortungsbewusstes Spielen) haben wir einen Rahmen geschaffen, der Kunden dabei hilft, nur innerhalb ihrer Grenzen zu spielen und Situationen zu vermeiden, in denen Spielen zum Problem werden kann.

Player Awareness Programm

In eine neue Forschungspartnerschaft mit der Division on Addiction, Cambridge Health Alliance, einem Partner der Harvard Medical School, die 2019 bekanntgegeben wurde, investiert GVC 5 Mio.€ über einen Zeitraum von fünf Jahren. Bereits im Jahr 2005 gründete GVC/bwin.party ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Institut, welches sich auf die Entwicklung eines umfassenden Maßnahmenpakets im Sinn der Spielsuchtprävention konzentriert. Auf Basis empirischer Studien sollte eine Früherkennung von Auffälligkeiten beim Spielverhalten ermöglicht werden, um diesen rasch individuell entgegenwirken zu können. Die im Zuge dieses Projekts gewonnenen Erfahrungen fließen laufend in die Gestaltung und Entwicklung der von uns angebotenen Spieleprodukte ein. Ein wichtiges Element ist beispielsweise die Entwicklung maßgeschneiderter Algorithmen. Diese erlauben uns, das Kundenverhalten zu analysieren und bereits bei frühen Anzeichen von problematischem Verhalten einzugreifen.

Prävention durch Auszeit, Selbstausschluss und persönliches Einzahlungslimit

GVC ermöglicht es allen Kunden, ein individuelles tägliches, wöchentliches und/oder monatliches Einzahlungslimit zu setzen. Kunden können sich außerdem selbst vom Spielen ausschließen und somit präventiv vorgehen. Wir bieten Auszeiten für 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat oder für einen anderen Zeitraum von bis zu 6 Wochen. Zudem bieten wir einen Selbstausschluss auf unbestimmte Zeit an.

Professionelle Beratung wirkt präventiv

Gemeinsam mit der Institutsambulanz und Tagesklinik für Psychotherapie der TU Dresden richteten wir die Spielerambulanz ein, eine Beratungs- und Therapiestelle für pathologisches Glücksspielen. Betroffene sowie deren Angehörige, Partner und Freunde können dort eine kostenlose anonyme telefonische Beratung erhalten und es gibt eine spezielle Einzeltherapie für pathologisches Glücksspielen. Neben Informationen für Betroffene und deren Angehörige können sich dort auch Fachleute zum Thema informieren.

Schutz von Minderjährigen

GVC nimmt den Schutz von Minderjährigen sehr ernst und verbietet Personen unter 18 Jahren die Spielteilnahme. Während der Registrierung werden Kunden deshalb immer nach einem Altersnachweis gefragt. Im Zuge der Registrierung erfolgt sofort ein automatischer Identifikationsprozess. Bei einer Aus- oder Einzahlung kann GVC die Kopie eines Lichtbildausweises fordern. Um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, bitten wir auch die Eltern um das nötige Verantwortungsbewusstsein. Zusätzlich zu den oben genannten Schutzmaßnahmen können speziell auf den Schutz von Kindern abgestimmte Softwares, wie z.B. Cyberpatrol und Cybersitter installiert werden, um Spieleseiten für Minderjährige unzugänglich zu machen.

Forschung

Die “Division on Addiction” hat aufbauend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Suchtverhalten ein Selbsthilfeprogramm eingerichtet. Die Webseite bietet Personen, die Probleme mit dem Spielen haben, eine detaillierte Analyse bestehender Verhaltensweisen und Unterstützung beim Entwickeln von Selbsthilfestrategien an.

Weiterhin sind wir Mitglied im U.S. amerikanischen Rat für Spielsucht (US National Council on Problem Gambling) und unterstützen eine neue Studie zur Verbreitung von Glücksspiel in den USA und der Identifikation von damit verbundenen Problemen.

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